Laufende Projekte

SoVielSoViel (Soziale Vielfalt produktiv managen)

Das aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit geförderte Projekt „SoViel – Soziale Vielfalt produktiv managen“ ist mit insgesamt acht  Modellunternehmen und -verwaltungen gestartet. Ziel des Vorhabens in den kommenden drei Jahren ist es, kleine und mittlere Unternehmen sowie Verwaltungen im Umgang mit unterschiedlichen Beschäftigtengruppen zu unterstützen und Problemen vorzubeugen.

Die beteiligten Unternehmen sind dabei so bunt wie ihre Belegschaften. Von der Produktion über Dienstleistungen bis zu Verwaltungen, von Konzernen über mittlere Unternehmen bis hin zu Kleinunternehmen sind allerlei Organisationsformen im Projekt vertreten. Dies macht die Ausgangslage im Projekt „SoViel“ besonders spannend und herausfordernd zugleich. Der Projektansatz verfolgt dabei nicht nur die klassischen Dimensionen der Vielfalt sondern betrachtet Vielfalt systemisch und bezieht auch Dimensionen wie Qualifikation, Anstellungsverhältnis, Führung und Zusammenarbeit u. a. ein.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Projekthomepage,  auf der ständig die neuesten Informationen zum Projekt verfügbar sind, alle Projektpartner vorgestellt werden und im Laufe der Zeit auch spannende Methoden und Instrumente zum Thema Umgang mit Vielfalt in Organisationen zum Download bereitgestellt werden. Download Projektflyer

 

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TErrA (Überbetriebliche Tätigkeitswechsel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit in regionalen Netzwerken)

Unter dem Leitkonzept der Prävention schafft das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt TErrA praxisgerechte neue Lösungen für den langfristigen Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten. Ziel der sieben Partner aus der Wirtschaft, der Arbeits- und Gesundheitsforschung und dem Bildungssektor ist es, innerhalb der dreijährigen Projektlaufzeit Modelle überbetrieblicher Tätigkeitswechsel in regionalen Unternehmensnetzwerken zu entwickeln und zu erproben.

Mit dem demografischen Wandel in Deutschland gewinnen innovative Alters- und Alternsmanagement-Konzepte für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Der Rückgang tätigkeitsbezogener Leistungspotenziale mit höherem Alter steht vielfach im Zusammenhang mit gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen und fehlenden Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Mobilität zwischen Arbeitsplätzen bzw. Tätigkeit kann dem Prozess entgegenwirken, indem neue Beschäftigungsalternativen für Mitarbeitende – erstmals außerhalb des bisherigen Unternehmens – geschaffen werden.

Das Verbundprojekt TErrA greift diesen Ansatz auf. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von Modellen überbetrieblicher Tätigkeitswechsel in bestehenden regionalen Netzwerken, um die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitenden dauerhaft – möglichst bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter – zu erhalten: ein Gewinn für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen. Beschäftigte mit drohenden oder vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen werden durch individuelle Kompetenzentwicklung auf eine neue Tätigkeit in einem anderen Unternehmen gezielt vorbereitet. Das aufnehmende Unternehmen erhält einen erfahrenen und motivierten Mitarbeiter.

In der Modellregion Rhein-Ruhr entwickeln die Projektpartner zunächst die Rahmenbedingungen und Instrumente für überbetriebliche Tätigkeitswechsel. Im Verlauf des Projektes werden die erarbeiteten Präventions-Modelle auf weitere regionale Netzwerke in Deutschland übertragen.

Über das Projekt

Das am 1. April 2016 gestartete Projekt Überbetriebliche Tätigkeitswechsel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit in regionalen Netzwerken TErrA wird vom BMBF im Programm „Innovation für die Produktion, Dienstleistungen, Arbeit von morgen“ gefördert. Projektpartner der Präventionsallianz sind das Berufsförderungswerk Dortmund, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V., Das Demographie Netzwerk e. V. (ddn), die EDG Entsorgung Dortmund GmbH, die Prospektiv GmbH und die thyssenkrupp Steel Europe AG. Die Projektlaufzeit endet am 30. April 2019.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.taetigkeitswechsel.de. Der Projektflyer kann hier heruntergeladen werden.

Ansprechpartner:
Kai Rosetti
Email: rosetti@prospektiv.de
Tel.: 0231 / 55 69 76-17

 

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ProDivers – ProDiversProduktion und Diversität: Diversity Management als operative Führungsaufgabe

Seit dem 01.03.2016 läuft das neue Diversitätsprojekt ProDivers: Diversität und Produktion, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie dem Europäischen Sozialfonds, im Rahmen der Sozialpartnerrichtlinie “Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern”. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Wirtschafts- und Beschäftigtenförderung der Region Hannover durchgeführt.

Ziel des Projekts ist die Sensibilisierung und Qualifizierung operativer Führungskräfte für heterogene Beschäftigungsstrukturen und Diversität in produzierenden Unternehmen. Um dies zu erreichen werden mit den acht Unternehmen

  • Schulungen durchgeführt,
  • Mitarbeitertandems angeboten,
  • Diversitätswerkstätten veranstaltet.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Das Programm „Fachkräfte sichern – weiter bilden und Gleichstellung fördern“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

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 Mit finanzieller Unterstützung von

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ProMobiE Logo
Am 01. Juli 2015 fiel der Startschuss für den zweiten Abschnitt im Projekt ProMobiE - Professionelle Mobilitätsberatung für multimodale Verkehrsangebote im Kontext der Elektromobilität.

 

Die Forschungspartner: VDV-Akademie e. V., RWTH Aachen (Lehrstuhl und Institut für Arbeitswissenschaft (IAW), Institut für Erziehungswissenschaft (EZW) und Prospektiv GmbH, die Modellbetriebe Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra), Rhein-Neckar Verkehr GmbH (rnv), Stadtwerke Baden-Baden, Verkehrsbetriebe, und üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG sowie die Umsetzungspartner freuen sich, seit dem 01. Juli 2015 gemeinsam wieder mit voller Kraft am Fortgang des Projekts ProMobiE zu arbeiten.

In der Laufzeit des zweiten Abschnitts von Juli 2015 bis März 2017 werden zunächst vorrangig Konzepte für die Qualifizierung von Mobilitätsberatenden erarbeitet, die in einem nächsten Schritt in den Modellbetrieben umgesetzt und evaluiert werden. So wird langfristig die Beratung in den Verkehrsunternehmen weiter professionalisiert und um den multimodalen Aspekt erweitert.

Das Projekt ProMobiE wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Projektträger für den Förderschwerpunkt “Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität”, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Projektträger im DLR, Projektträger für das BMBF

Wissenschaftliches Begleitvorhaben “DELFIN”

Verbundprojekte im Förderschwerpunkt “Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität”

Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf www.promobie.de

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Am 01.01.2015 startete das Forschungsprojekt “Zukunftstaugliche Gestaltung der Schichtarbeit in der Produktion. Arbeitsfähigkeit und alternsgerechtes Arbeiten, Beteiligung und Flexibilitätsanforderungen” GeSCHICHT), das von der Hans-Böckler-Stiftung unter der Beteiligung der IG Metall Baden-Württemberg gefördert und in enger Kooperation mit Rolf Satzer, FBU, Köln duchgeführt wird.

Das Projekt bündelt den vorliegenden Handlungs- und Forschungsbedarf zur Thematik in zwei umsetzungsorientierten Handlungssträngen:

  • Schichtarbeit als Teil der Belastungs- und Gefährdungsanalyse nach ArbSchG
  • Konzeption einer alter(n)sgerechten Schichtarbeit.

FBU-Logo              HBS-Logo_SF                 IGMetall-BaWü

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: April 2017