Weitere Themenschwerpunkte

Neben den fokussierten Arbeitsschwerpunkten bietet die  Prospektiv weitere Beratungsangebote an, die  unternehmens- oder anlassspezifisch von Betrieben in Anspruch genommen werden können. Dabei wird ein breites Spektrum abgedeckt, das von der Unterstützung von Netzwerken über die Hilfestellung bei der Unternehmensnachfolge bis hin zur Evaluation von (Forschungs-)Projekten und Prozessen reicht.

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CSR

Die Beschäftigung mit der Thematik „Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung“ hat bei der Prospektiv GmbH eine lange Tradition. Schon in den 1990er Jahren wurden gesellschaftsbezogene Ergebnisse im Rahmen eines Total Quality Management-Ansatzes (EFQM) ermittelt und bewertet.

Die Gründe und der Nutzen für Unternehmen, ihre Verantwortung für die Gesellschaft aktiv wahrzunehmen, sind vielfältig. Ob z. B. als Beitrag zur Motivation der Beschäftigten und zur Unternehmenskultur, zur Verbesserung der Außendarstellung oder zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber, CSR ist ein strategisches Instrument um Unternehmensinteresse und Gemeinwohl kombinieren zu können.

Die Prospektiv GmbH unterstützt Unternehmen auf dem Weg, die Gesellschaft zu stärken und gesellschaftliches Engagement zu zeigen. Von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Verbreitung.

langhoff

Ansprechpartner

Prof. Dr. Thomas Langhoff
Telefon 0231 / 55 69 76 – 18
langhoff@prospektiv.de

Unternehmensnachfolge

Das Thema Unternehmensnachfolge ist im letzten Jahrzehnt verstärkt in den Fokus der Medien gerückt. Das IfM Bonn geht von jährlich  22.000 zur Übergabe anstehende Unternehmen aus, mit ca. 287.000 Beschäftigten. Da altersbedingte Nachfolgen, anders als krankheits- oder durch Tod bedingte – planbar sind, ist es für Inhaber und Inhaberinnen ratsam sich frühzeitig mit der Nachfolgefrage zu beschäftigen. Familieninterne Nachfolgen stellen die bevorzugte Nachfolgelösung dar, werden aber zukünftig eher seltener, da die Bereitschaft der Kinder sinkt, das elterliche Unternehmen weiter fortzuführen. Deshalb sind neben der familieninternen Nachfolge auch externe Varianten in den Fokus zu rücken.

Leider ist die Übernahme eines Unternehmens durch eine Frau immer noch eher eine Ausnahme. Lediglich jedes fünfte Unternehmen wird an eine Frau übergeben. Dagegen erfolgt eine Neugründung bereits zu zwei Drittel durch eine Frau. Der immer noch sehr geringe Frauenanteil bei Betriebsübernahmen ist darauf zurückzuführen, dass die Chancen, die in einer Unternehmensnachfolge liegen, zu selten erkannt werden. So bringt ein am Markt etabliertes Unternehmen nicht nur Umsatz vom ersten Tag, sondern überzeugt auch die Banken bei den Finanzierungsgesprächen, da auf eine gesunde Zahlenbasis zurückgegriffen werden kann. Des Weiteren weisen übertragene Unternehmen auch eine höhere Erfolgsquote auf als Neugründungen.

Von der Prospektiv GmbH werden seit Jahren neben Forschungsvorhaben für EU-, Bundes- und Landesministerien auch Beratungen und Qualifizierungsaktivitäten zum Thema Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft durchgeführt. Zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema ergänzen das Angebotsspektrum der Prospektiv GmbH.

langhoff

Ansprechpartnerin

Ulrike Weber
Telefon 0231 / 55 69 76 – 11
weber@prospektiv.de

Evaluation

Evaluation oder Evaluierung (von lat. ex: “aus” und valere: “wert sein”) bedeutet die objektive Auswertung bzw. Bewertung von Projekten, Prozessen oder Organisationseinheiten, im Fall von Prospektiv vor allem die Bewertung von Projekten, Prozessen und Organisationseinheiten im Arbeitssystem eines oder mehrerer Unternehmen.

Evaluation bezieht sich auf einen klar definierten Gegenstand, der meist durch komplexe Zusammenhänge gekennzeichnet und nicht einfach so direkt beobachtet werden kann (z. B. die Auswirkung von Gesundheitsmanagement auf die Anzahl der Fehltage und die Motivation von Mitarbeitern in einem Unternehmen).

Evaluation lässt sich als grundsätzliche Untersuchung begreifen, ob und inwieweit eine oder mehrere spezielle Maßnahmen am Arbeitsplatz geeignet sind, einen angestrebten wirklichen Zweck zu erfüllen.

Was unterscheidet eine Evaluation von einer Entscheidung „nach Augenschein“, einer Entscheidung “nach Gefühl” oder nach “Erfahrung”?

Für eine Evaluation werden Daten methodisch organisiert erhoben und systematisch dokumentiert, um die Untersuchung, das Vorgehen und die Ergebnisse nachvollziehbar und überprüfbar zu machen.
Die Bewertung von Fragestellungen in einem Arbeitssystem erfolgt durch den Vergleich von Ist-Werten mit vorher (im Dialog mit dem Unternehmen, bzw. den Mitarbeitenden) explizit festgelegten, operationalisierten und begründeten Soll-Werten. Insgesamt wird eine Evaluation anhand festgelegter Indikatoren, meist im Vorher-Nachher-Vergleich, durchgeführt; ergänzend auch im Vergleich zu anderen Organisationseinheiten, in denn z. B. nichts unternommen wurde.

Am Ende einer Evaluation stehen immer konkrete Maßnahmenvorschläge oder auch einfach nur eine Bewertung, ob eine bestimmte Maßnahme den erhofften Erfolg tatsächlich erzielt hat.

Alle Informationen einer Evaluation beruhen auf empirischer und damit nachvollziehbarer Datengewinnung / Datenerhebung und sind deshalb auch nachprüfbar.

Meist wird Evaluation dort eingesetzt, wo Prozesse optimiert werden sollen oder gefragt wird, ob sich eine Maßnahme auch wirklich lohnt oder ob die langfristige Effizienz erhöht werden kann, sei es finanziell, sei auf Basis nicht unmittelbar beobachtbarer Faktoren (wie z. B. langfristiger Verbesserung der Gesundheit, langfristiger Erhalt der Arbeitskraft, Verbesserung der Motivation oder auch Verbesserung der Kundenzufriedenheit).

langhoffAnsprechpartner

Prof. Dr. Thomas Langhoff
Telefon 0231 / 55 69 76 – 18
langhoff@prospektiv.de

Netzwerkmanagement

Regionale Netzwerke und langfristige Wertschöpfungspartnerschaften fördern Synergien, senken Kosten, erhöhen nachweislich die Chancen auf Innovationen und können zudem ein maßgebliches Instrument bei der Entwicklung von Clustern und Standorten sein. Die Bereiche, in denen Strategien zum Aufbau und zur dauerhaften Stabilisierung von Netzwerken und Wertschöpfungspartnerschaften greifen können, sind vielseitig und reichen von

  • der Schaffung einer Vertrauensbasis im Netzwerk,
  • Initiativen in der Aus- und Weiterbildung, über
  • die Entwicklung und Bereitstellung spezifischer Infrastruktur bis hin
  • zur Identifizierung von intelligenten und innovativen Wertschöpfungspfaden.

Innovative Lösungen entstehen dann, wenn die Kompetenzen und Ressourcen der Wertschöpfungspartner sinnvoll miteinander verknüpft, aber auch neue Wege und Strategien gewählt werden. Die Prospektiv GmbH unterstützt Unternehmen und Verbände bei der Initiierung, Planung, Umsetzung und dem Erhalt -kurzum dem Management- von Netzwerken und Wertschöpfungspartnerschaften.

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Ansprechpartnerin

Ulrike Weber
Telefon 0231 / 55 69 76 – 11
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